Naturheilpraxis Sereetz  
Klassische Homöopathie, energetische Heilweisen und ganzheitliche Begleitung seit 2005 - Praxis gut erreichbar nahe Lübeck und Bad Schwartau

Homöopathie - was ist das?


Die Lehre der Homöopathie ist mehr als 200 Jahre alt und geht auf den deutschen Arzt und Apotheker Samuel Hahnemann (1755-1843) zurück. Dieser lehnte die damaligen drastischen schulmedizinischen Behandlungsmethoden ab, suchte nach einem neuen Weg und verschrieb  sich der Forschung. Nach jahrzehntelanger Beobachtung entdeckte er das homöopathische Wirkungsprinzip.

  

Das Ähnlichkeitsprinzip

Ein Meilenstein auf Hahnemanns Weg war sein Chinarindenversuch: Im Selbstversuch nahm er Chinarinde, ein damals übliches Medikament gegen Wechselfieber, zu sich. Dabei entwickelte er Symp-tome, die er von Wechselfieberpatienten kannte. 














 

Er vermutete, dass die Ähnlichkeit von Heil-mittel- und Krankheitssymptomen eine mögliche Erklärung  für den Erfolg der Chinarinde bei Wechselfieberpatienten war. Er prüfte viele weitere Substanzen und fand seine Vermutung bestätigt. So formulierte er das Ähnlichkeitsprinzip:

"Similia similibus currentur" (Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt)
Hahnemann fand im Laufe seiner Forschungen heraus, dass viele Substanzen ihr heilsame Wirkung erst entfalteten, wenn er sie potenzierte, d. h. schrittweise verdünnte und verschüttelte. Erst die Potenzierung macht aus einem pflanzlichen oder mineralischen Stoff eine homöopathische Arznei.





Homöopathie - eine ganzheitliche Therapie


Bei der homöopathischen Behandlung wird der Mensch als Einheit aus Körper, Geist und Seele gesehen - Krankheit als Verstimmung der Lebenskraft. Das Ziel einer homöopathischen Behandlung ist daher nicht in erster Linie die Behandlung einzelner Symptome, sondern die Anregung der Selbstheilungskräfte des Organismus. Die homöopathische Arznei setzt dabei einen Reiz, die den Organismus dabei unterstützen soll, wieder ins Geleichgewicht zu finden. Da nur natureigene Stoffe, wie Pflanzen oder Mineralien, verwendet werden, arbeitet die Homöopathie auf sehr sanfte Weise.
In der klassischen Homöopathie verwendet man in der Regel nur eine einzige Arznei, auch dann, wenn mehrere Beschwerden behandelt werden sollen. Dieses Mittel wird häufig als Konstitutionsmittel bezeichnet, eben, weil es die Konstitution des Menschen verbessert und damit Beschwerden überflüssig macht.



Homöopathie - für wen?


Da die Homöopathie die Selbstheilungskräfte des Patienten anregt, kann ein breites Spektrum an chronischen sowie akuten Krankheiten und Beschwerden behandelt werden. Kinder und Erwachsenen jeden Alters sprechen in der Regel gut auf die homöopathische Behandlung an. Besonders Kinder verfügen über eine starke Lebenskraft. Bei ihnen zeigt eine Behandlung häufig erstaunliche Entwicklungen. Wird die Lebenskraft schon in der Kindheit unterstützt, ist davon auszugehen, dass dies dem Menschen auch im weiteren Verlauf des Lebens zu gute kommt.



Homöopathie - bei welchen Krankheiten?


In der naturheilkundlichen Praxis wenden sich Menschen mit sehr unterschiedlichen Beschwerden an mich. Beispiele für Themen, bei denen eine homöopathische Begleitung in Betracht gezogen wird, sind:



 • Atemwege 

Asthma, Heuschnupfen, Bronchitis, Nasennebenhöhlenentzündungen...

• Nerven und Gemüt
Depressive Verstimmungen, Angstzustände, Verhaltensauffälligkeiten,
Unruhezustände, Schlafstörungen...


• Magen-Darm-Trakt
Reizmagen, Reizdarm, entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn,
Colitis ulcerosa), Gastritis, Stuhlverstopfung, Hämorrhoiden...

Harnorgane
 Harnwegsentzündungen, Reizblase...

Bewegungsapparat
Rheuma, Gicht, Rückenschmerzen, Ischiasbeschwerden...
Haut
Neurodermitis, Psoriasis, Ekzeme, Warzen, Haarausfall...
Frauenleiden
Menstruations- und Wechseljahrbeschwerden...


Grenzen der Homöopathie


Wie jede Heilmethode hat auch die klassische Homöopathie ihre Grenzen. Sie kann nur dort Heilung erreichen, wo dies physiologisch überhaupt möglich ist. Irreversible Organveränderungen können beispielsweise auch durch homöopathische Behandlung nicht rückgängig gemacht werden. Die Wirksamkeit der Homöopathie ist wissenschaftlich umstritten und wird von der Schulmedizin nicht anerkannt.